WNBL

WNBL

WNBL - weibliche U17-Nachwuchsbundesliga

4 Vereine = 1 Team – die Kooperation geht ins 2. Jahr

Es geht in die siebte WNBL-Saison seit Gründung im Jahr 2009. Von Beginn an mit dabei die Spielgemeinschaft der Rhein-Main-Baskets. Seit 2013 spielen auch HTG Spielerinnen eine wichtige Rolle in der Kooperation.Anna Sofie Krentz

Der Zusammenschluss zu einer Spielgemeinschaft (HTG Bad Homburg, Eintracht Frankfurt, TV Langen und TV Hofheim) war ein logischer Schritt. Auch wenn jeder Verein durchaus eine große Zahl an Talenten aufzuweisen hat so ist es bei dem hohen Niveau in der WNBL nur logisch, dass man die Kräfte bündelt um gemeinsam das Ziel – Ausbildung auf hohem Niveau und Heranführen der Spielerinnen an den Leistungsbasketball- zu erreichen. Gleichzeitig wird von allen Partnern weiterhin verstärkt an der Basis gearbeitet um auch für die nachfolgenden Jahre genügend gut ausgebildete Spielerinnen ins Rennen schicken zu können. Nicht umsonst heißt die WNBL auch Ausbildungsliga.

In der kommenden Saison 15/16 sind von der HTG Bad Homburg  – als Ergebnis der guten Jugendarbeit der vergangenen Jahre – 5 Spielerinnen im Kader der Nachwuchsbundesligamannschaft. Anna Sofie Krentz, Lilli Fischer, Malou Skiera, Emily Johanns und Emma Rhein (beide Jahrgang 2000). Und in den Startlöchern für die kommenden Jahre stehen auch schon weitere „hungrige“ Mädels des Jahrgangs 2001.Emily Johanns

Das Trainergespann Sarah Qureshi (Eintracht) und Liz Rhein (HTG) hat einiges zu tun, denn neben der WNBL spielen und trainieren die Mädels auch noch in ihren Stammvereinen in weiteren Mannschaften. Trainingszeiten und Trainingsinhalte müssen koordiniert, Heimspielverteilungen vorgenommen werden. Die vereinsübergreifende Zusammenarbeit hat hier oberste Priorität, denn die Mädchen haben ein großes Pensum an Mannschafts- und Individualtrainings zu absolvieren  um sich für die Saison in der WNBL fit zu machen. Zur Vorbereitung gehörten auch Testspiele gegen die Damenteams aus TV Hofheim und HTG Bad Homburg.

„Wir sind sehr stolz, dass wir unseren talentierten Nachwuchsspielerinnen diese große Chance bieten können“, so HTG Jugendwartin Elisabeth Rhein. „Durch die Zusammenarbeit mit RMB können sich unsere Talente auf höchster Spielebene beweisen und Bundesligaluft schnuppern.“

Lilli Fischer