Bad Homburger Schulen dominieren Basketball Kreis- und Regionalentscheid bei „Jugend trainiert für Olympia“

Kaiserin-Friedrich-Gymnasium und Humboldtschule siegen in 3 von 4 Wettbewerben im Bad Homburger FERI Sportpark sowie in Gelnhausen und ziehen in die Landesmeisterschaften für Schulen ein – Leistungsträger spielen in der Basketballabteilung der HTG Bad Homburg

Ladies first: Die Humboldtschule gewann das Finale der Wettkampfklasse II der Mädchen am Ende knapp 28:24 nach klarem Vorsprung (16:8) in der ersten Hälfte gegen die Altkönigschule Kronberg und zog in den Regionalentscheid in Gelnhausen ein. Auch hier wurde Gelnhausen und abermals Kronberg besiegt und die Mädchen zogen ungeschlagen in den Landesentscheid ein. Auf Seiten von Bad Homburg und Kronberg standen Spielerinnen der weiblichen Nachwuchs Bundesliga (WNBL), die Leistungsträgerinnen der siegreichen Humboldtschule – betreut von Lehrer Herrn Christoph Gottschalk - spielen seit vielen Jahren in der HTG Bad Homburg, bzw. haben mit dem Basketball in der gelebten Kooperation HTG-HUS Basketball AG angefangen.

Im Dreiervergleich setzte sich das Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in der weiblichen Wettkampfklasse III denkbar knapp gegen Oberursel und Kronberg als Turniersieger durch – am Ende entschied ein Korbpunkt – und zog ebenfalls in den Regionalentscheid ein. Dort wurden allerdings alle Spiele klar gewonnen und die Mannschaft zog in den Landesentscheid ein. Die Mannschaft wurde von den KFG Lehrern Frau Berninger und Herr Clemens Wagner betreut und gecoacht. Das komplette Team besteht aus Spielerinnen der HTG Oberligamannschaften, einige haben in der Basketball AG der KFG, mit dem AG-Leiter und HTG Basketballtrainer Helmut Wolf und Lehrer Herrn Wagner, mit dem Basketballsport begonnen.

Als drittes Teams gewannen die KFG-Jungen der Wettkampfklasse III das Turnier in Bad Homburg. Alle Mannschaften konnten mit mindestens 20 Punkten Differenz bezwungen werden. Alle Spieler treten in der MU16 Oberliga, bzw. der MU14 der HTG an. Somit zog auch das dritte Team, betreut und gecoacht vom hauptamtlichen Basketballtrainer der HTG Helmut Wolf, in den Regionalentscheid ein. In Gelnhausen konnte im ersten Turnierspiel die Carl-von-Weinberg-Schule aus Frankfurt – mit Status „Eliteschule des Sports“ -  mit 28:20 bezwungen werden, die anderen Schulen aus Friedberg und Hanau konnten klar bezwungen werden. Somit zogen auch die KFG Jungen ungeschlagen in den Landesentscheid ein.

Die Jungen-Wettkampfklasse II der Humboldtschule musste sich knapp der IGS Stierstadt geschlagen geben und belegte einen guten zweiten Platz beim Kreisentscheid. Auch hier spielen fast alle Jungen der HUS bei der HTG.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Bad Homburger Schulen nicht ein Schulsport- oder Schulsportnebenzentrum, oder gar eine Eliteschule des Sports sind und nicht in der Sportförderung des Landes Hessens oder des Hessischen Basketball Verbands sind. Trotzdem tauchen die Bad Homburger Schulen in den letzten Jahren regelmäßig bei Landesentscheiden und sogar beim Bundesentscheid in Berlin (Deutscher Vizemeister Basketball 2013 WK III Mädchen HUS) auf. Diese Struktur sollte von den verantwortlichen Stellen hinterfragt werden und ggf. angepasst werden. Für den Verein HTG Bad Homburg und die  Bad Homburger Schulen ist es ein Beleg für die gut funktionierende Zusammenarbeit im Basketballsport.  

HTG Trainer und Basketball AG Leiter Helmut Wolf: „Weit über 100 Spielerinnen und Spieler – so viele wie nie zuvor - nahmen am diesjährigen Kreisentscheid Basketball bei „JtfO“ teil, die meisten spielen bei der HTG Bad Homburg Basketball und haben den Einstieg über die Basketball AGs der mit der HTG kooperierenden Schulen gefunden. Die HTG hat für dieses Schulevent kostenlos die noch neue, vereinseigene Halle, den FERI Sportpark, den Schulen zur Verfügung gestellt – vielen Dank an das HTG Präsidium, vor allem an Präsident Ralph Gotta und Präsidiumsmitglied Tanja Finken. Dass sich alle am Regionalentscheid teilnehmenden Schulen aus Bad Homburg für den Landesentscheid qualifizieren ist eine Überraschung, aber der Beleg für eine nachhaltige Kooperation zwischen Verein und Schule! Damit haben die Bad Homburger Basketballerinnen und Basketballer, zusätzlich zum Liga-Spielbetrieb, eine Plattform auf Wettkampfebene ihren Sport auszuüben und durch weitere Spiele wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Ich hoffe wir sind auf den anderen Entscheiden ähnlich erfolgreich. Mein persönlicher Dank geht an die kooperierenden Bad Homburger Schulen und an die Lehrer, zu denen ein sehr guter Kontakt besteht und reger Informationsaustausch herrscht. Auf diese Weise wird der Basketball in Bad Homburg sehr gut gefördert.“