Niederlage in Würzburg

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Es hatte sich schon abgezeichnet – die Vorzeichen waren nicht die besten. Verletzungen und Krankheit dezimierten die Zahl der Spielerinnen in der Trainingswoche auf zeitweise 6 Leute – keine gute Vorbereitung auf die Begegnung gegen Würzburg. Der Kader, der am Sonntag zu den Quool Sharks fuhr bestand dann zwar aus 9 Leuten, Quynne Huggins war aber noch nicht richtig fit (lag bis Samstag Abend noch mit grippalem Infekt im Bett) und Geri Georgievas Knie war im Spiel gegen Mainz etwas lädiert. Sasha Polishchuk und Emma Rhein waren ebenfalls erkältungstechnisch angeschlagen. „Wir müssen das Beste daraus machen,“ so ein leicht frustrierter Coach Brown.

Und das taten seine Schützlinge dann auch in den ersten beiden Viertel der Begegnung. Gute Trefferquote, gutes Zusammenspiel und man hatte die gegnerische 3er Schützin Bradley (letzte Saison noch 1. Liga in Marburg) ganz gut im Griff. Zur Halbzeit führten die Falcons mit 12 Punkten. Doch es kam wie es kommen musste, das Team zollte der kleinen Rotation Tribut, Fehler schlichen sich ein und die Kraft ließ nach. Ein unterirdisches 3. Viertel – Würzburg bekam Oberwasser, die Falcons bekamen das Flattern (dazu trugen auch ein paar sehr merkwürdige Entscheidungen der Unparteiischen bei). Kurz vor dem Ende waren die Homburgerinnen noch einmal auf 3 Punkte ran gekommen, aber es reichte nicht mehr.

„Ich kann meiner Mannschaft keine großen Vorwürfe machen, sie hat alles gegeben. Aber im Moment klebt uns die Seuche an den Händen. Wenn alle wieder fit und gesund an Bord sind, dann sieht das schon wieder ganz anders aus,“ so Coach Brown. Allerdings wird das beim nächsten Auswärtsspiel gegen Bamberg am kommenden Sonntag noch nicht der Fall sein – leider.