Trotz Niederlage ist der Coach stolz auf das Team
Ohne Gregor ins Spiel
Erneut ohne Isabel Gregor, die weiter mit Rückenproblemen zu kämpfen hat, und mit den angeschlagenen Tosca Steinhoff (Finger – wird am Mittwoch operiert) und Andrea Dodig (noch nicht ganz fit nach ihrer Gehirnerschütterung), traten die Falcons am Wochenende in Heidelberg an. Die Partie begann wie jede Begegnung gegen Heidelberg – schnelles Spiel, aggressive Verteidigung und toller Basketball. Die fünf U20 Spielerinnen im Kader der Falcons zeigten dabei keine große Scheu vor großen Namen wie Rachel Arthur und Marissa Pangaloss und fügten sich nahtlos in das Spiel der Bad Homburgerinnen ein, ein Beweis für die tolle Jugendarbeit bei den Falcons.
Enge Partie in der ersten Halbzeit
Vor allem die erste Hälfte des Spiels war sehr ausgeglichen – fünf Führungswechsel und acht mal Gleichstand zeigen, wie eng die Partie bis kurz nach der Halbzeitpause war. Während bei den Gästen Crnjac, Kenefick und McDonald den Ton angaben, war es bei Heidelberg vor allem Kiyara Letlow, die den Falcons das Leben schwer machte. Die Centerin der Bascats war nur schwer in der Zone zu verteidigen, auch weil die 3 Sekunden Regelung in der Halle keine Anwendung fand. „Wir haben viel Druck auf die Guards von Heidelberg gemacht um so das Anspiel in die Zone zu erschweren,“ so Tosca Steinhoff. „Aber nach 5-6 Sekunden kam dann doch der Ball in die Zone und das war schwer zu verteidigen.“ Mit 32 Punkten war Letlow am Ende die Topscorerin der Partie. Halbzeitpausenstand war 39:37.
Dodig läutet Aufholjagd ein
Andrea Dodig, nach ihrer Gehirnerschütterung noch nicht ganz so fit wir zu Beginn der Saison, fand mit Fortdauer der Partie besser ins Spiel und erzielte am Ende 12 Punkte. „Wir haben Andi sehr dosiert eingesetzt und ihr viele Pausen gegeben. Das war zwar nicht förderlich für Ihren Rhythmus, aber wir wollten nichts riskieren,“ so Nils Wehdemeier nach dem Spiel. Dodig war es auch, die nach der 15 Punkte Führung Heidelbergs das Heft in die Hand nahm und die Aufholjagd einläutete. Bis auf 6 Punkte kamen die Falcons noch einmal heran, doch am Ende hatte das wohl zuviel Kraft gekostet und man mußte sich mit 77:66 geschlagen geben. „Ich bin trotz der Niederlage sehr stolz auf mein Team, das bis zum Schluss nie aufgegeben hat. Die Mädels haben wie die Löwinnen um jeden Ball gefightet, man kann dem Team nichts vorwerfen,“ so Coach Brown nach dem Spiel. „Darauf werden wir weiter aufbauen.“ Und hoffen, dass Finja Heubel und Isabel Gregor bald wieder zu 100% fit sind, denn Tosca Steinhoff fällt jetzt wegen ihrer Hand-OP erst einmal bis Weihnachten aus.
Am kommenden Sonntag haben die Falcons die Eisvögel-Reserve zu Gast – Sprungball ist um 16:30 Uhr
Bad Homburg: Kenefick 14/2, Dodig 12/1, Crnjac 10, McDonald 7, T. Steinhoff 6 , J. Steinhoff 5/1, Haux 5/1, Dröll 4, Sandner 3/1, Soth, Beising.
BasCats: Letlow 32, Arthur 14/1, Würzner 9/1, Schramm-Bünning 8/2, Maitra 7/1, Pangalos 4/1, Schüle 2, Wroblewski 1, Metz, Blasen, Skrijelj.
Stenogramm: 0:5 (2.), 5:8 (4.), 12:8 (5.), 21:14 (10.), 21:19 (12.), 26:31 (16.), 39:37 (Halbzeit), 47:41 (23.), 54:48 (27.), 61:51 (30.), 66:61 (32.), 66:60 (35.), 72:66 (37.), 77:66 (Endstand).

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