Bittere Niederlage in Würzburg
In Würzburg gab es am Samstag die erste Niederlage für die Falcons. Eine schlechte Wurfquote aus der Distanz, zu viele Turnover und der verletzungsbedingte Ausfall von Tosca Steinhoff waren die Hauptgründe.
Zähes erstes Viertel
Würzburg startete besser in das Spiel, zog mit 6:0 davon, aber die Falcons zogen etwas später nach. Monika Crnjac besorgte mit ihrem Dreier die erste Führung für die Falcons zum 8:9, was aber von Johanna Michel sofort wieder korrigiert wurde. Trotz des engen Spielstandes wechselte Coach Brown schon sehr früh seine Youngster ein. Zur Viertelpause stand ein 17:15 auf der Anzeigetafel.
8 Führungswechsel und 8 mal Gleichstand
Der zweite Spielabschnitt startete etwas müde. Zweieinhalb Minuten keine Punkte ehe Monica Crnjac endlich den Ball im gegnerischen Korb versenken konnte. Doch Würzburg glich durch Mia Stein erneut aus zum 19:19. Beide Teams spielten zu diesem Zeitpunkt auf Augenhöhe – bis zur Halbzeit gab es 8 mal Gleichstand und 8 Führungswechsel. Auch ein kleiner Lauf der Falcons beeindruckte die Heimmannschaft wenig, Würzburg holte wieder auf und die Teams gingen mit einem 29:29 in die Halbzeit.
Zum Beginn des dritten Abschnitts war klar, dass Tosca Steinhoff nach ihrer Verletzung kurz vor Ende des zweiten Viertels nicht mehr weiterspielen konnte. Also musste die 18jährige Valentina Beising als Backup Point Guard aufs Feld. Denn Andrea Dodig war nach dem Zusammenprall mit ihrer Gegnerin im Pokalspiel gegen Stuttgart immer noch nicht fit und Isabel Gregor wurde von den Coaches wegen ihrer Rückenprobleme so gut es ging geschont. Das machte sich im Spielaufbau der Falcons bemerkbar. Bis zur Mitte des 3. Viertels waren sie noch an Würzburg dran, aber danach häuften sich die Fehler, die Turnover-Rate ging nach oben und auch die Defense war immer öfter einen Schritt zu langsam. Würzburg nutze das aus, zog davon und gewann am Ende verdient mit 72:53
„Am Ende hat das Team nicht mehr diszipliniert genug gespielt, die Kommunikation war schlecht in der Verteidigung und wir waren immer öfter einen Schritt zu langsam. Dazu die schlechte Quote aus der Distanz und die vielen Turnover, damit kann man keine Spiel gewinnen,“ so Coach Brown nach der Schlusssirene.
Jetzt heißt es Mund abputzen und auf das kommende Wochenende vorbereiten. Die Falcons erwarten am Sonntag, den 25.10. die Vimodrom Baskets Jena.

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