Happy New Year!
Wir wünschen euch allen ein gutes Neues Jahr, viel Gesundheit und Glück und natürlich auch Erfolg in allen Lebenslagen.
Unser Trainingsbetrieb startet wieder regulär ab 12.01.25.

Damen 1, Herren 1, Infos Jugend, Infos Senioren
Wir wünschen euch allen ein gutes Neues Jahr, viel Gesundheit und Glück und natürlich auch Erfolg in allen Lebenslagen.
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Nach dem Auswärtssieg gegen Leimen am 14.12. hatten die Falcons noch ihr letztes Hinrundenspiel am 20.12. in der HTG Ballsporthalle.
Es war angerichtet für das letzte Heimspiel der Falcons in 2025. Eine rappelvolle Sporthalle, weihnachtliche Klänge, Halbzeitpauseneinlage durch die erfolgreichen Robe Skipper des Vereins, selbstgemachte Lebkuchenhäuschen für die Helfer und ein Get Together Buffett mit Prosecco nach dem Spiel.
Doch der Reihe nach. Meghan Kenefick erzielt die ersten beiden Punkte für die Falcons, die im Gegenangriff von Sandrin Renner mit einem Dreier beantwortet werden. Das war jedoch die einzige Führung im Spiel für Ulm, denn die Falcons legten danach einen 18:0 Lauf aufs Parkett, waren meist einen Ticken schneller und die Ulmer Abwehr hatte ihre Probleme damit. Mit 20:3 ging das erste Viertel an die Gastgeberinnen. „Das war schonmal eine Ansage,“ so Tosca Steinhoff.
Der Ulmer Angriff stabilisierte sich im zweiten Viertel ein wenig, Punkte von Schlüter und Renner halfen jedoch noch nicht all zu viel, da auf Falcons Seite Gregor, Soth, Bierina und Crnjac scorten. 29:9 stand es in der 14. Minute. Auch eine weitere Auszeit des Ulmer Trainers half nicht viel, Signatovich und Steinhoff legten nach ehe Akosua Ahmed mit einem Dreier die Punkteausbeute für Ulm zweistellig werden ließ. Coach Brown wechselte munter durch und gab schon früh seinen Bankspielerinnen Spielzeit. Die aggressive Verteidigung der Falcons ließ die Ulmer kaum ihren Rhythmus finden, unter den Körben wurde gut gearbeitet und so zweite Chancen der Gäste vereitelt. Doch Ulm steckte nicht auf und hatte in Anneke Schlüter erneut ihre beste Spielerin, die zum Ende des Viertels einen 9:0 Lauf initiierte und damit das Ergebnis zur Halbzeit auf 41:23 verbesserte. „Da haben wir in der Intensität etwas nachgelassen und waren nicht mehr voll konzentriert,“ so Isabel Gregor.
In der Halbzeitpause hatten dann die jungen HTG Rope Skipper:innen zwischen 6 und 14 jähren unter der Leitung von Michaela Kowalski und Johannes Kowalski, dem Vizeweltmeister im Pair Free Style, ihren großen Auftritt. Knapp 40 Akteure zeigten, was man so alles mit einem Sprungseil anstellen kann.
Nach dem Seitenwechsel brachten die Falcons wieder ihre gewohnte Aggressivität ins Spiel und spielten im Angriff sehr teamorientiert, kontrollierten das Spiel und hielten die Gäste bei 13 Punkten, während sie selber 26 machten. Schön herausgespielte Dreier wurden von Gregor, Seegräber und Kenefick im gegnerischen Korb versenkt. Ein 67:36 war das Ergebnis.
Dass es schließlich nicht ganz zu einem dreistelligen Sieg langte, war der Tatsache geschuldet, dass die Coaches allen 12 Spielerinnen (darunter fünf U20) Einsatzminuten gaben, worunter der Spielfluss nicht in allen Phasen optimal war. Doch Coach Brown nahm es gelassen, war es ihm doch wichtig, dass gerade die jungen Spielerinnen im letzten Heimspiel des Jahres noch einmal Gelegenheit haben sollten, weiter Erfahrung zu sammeln. Am Ende stand ein 96:48 auf der Anzeigetafel und damit der 11. Sieg im 11. Spiel, in dem vor allem Meghan Kenefick (19 Punkte), Claire Signatiovich (19 Punkte), Isabel Gregor (14 Punkte) und Monika Crnjac (14 Punkte) die besten Punktesammlerinnen waren.
Nach dem Spiel bedankten sich die Spielerinnen bei den Falcons Helfern mit selbstgebastelten Lebkuchenhäusern und Fans und Sponsoren konnten sich mit Spielerinnen und Coaches beim weihnachtlichen Get Together austauschen, während die nimmermüden Kinder noch fleißig Bälle auf die Körbe warfen. Jetzt haben die Falcons erst einmal 2 Wochen Pause, ehe es am 3.1. wieder weiter geht. Mit einem kleinen Trainingslager am ersten Wochenende des neuen Jahres startet die Vorbereitung auf die Rückrunde, die gleich mit einem Kracher beginnt – die Bad Homburgerinnen sind am 10.1.26 zu Gast bei den BasCats Heidelberg.
Die Falcons wünschen allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.















Schöne Nikolaus Bescherung für die Fans
Die Falcons Bad Homburg haben ihren zahlreichen Fans am Samstag-Abend im Spitzenspiel zwar einiges an Nerven gekostet, aber am Ende dann doch eine schöne Bescherung bereitet. Mit 66:59 gewinnen sie das Spitzenspiel gegen die Qool Sharks aus Würzburg und sind damit weiterhin ungeschlagener Tabellenführer der Gruppe Süd.
Es war die erwartet enge Partie zweier Teams, die sich in punkto Tempo und Verteidigung nichts schenkten. Vor allem die Distanzschützinnen wurden bei beiden Teams eng gedeckt und kamen kaum zur Entfaltung. Kathleen Hill, die einen Schnitt von 12,4 Punkten hat wurde bei 5 Punkten gehalten, aber auch Jule Seegräber erzielte nur 5 Punkte – sie hatte am Wochenende davor gegen Wasserburg noch 4 Dreier versenkt, diesmal nur einen. Wobei in der ersten Halbzeit bei den Falcons gar kein Dreier fallen wollte. „Wir sind da überhaupt nicht richtig in unseren Rhythmus gekommen,“ so Coach Brown.
Mehr Tempo nach der Halbzeitpause
Deutlich besser wurde es nach dem Seitenwechsel, als die Falcons das Tempo anzogen und so die Würzburger Verteidigung besser ausspielen konnten. „Da haben wir das Gaspedal mal richtig durchgetreten, denn irgendwann mussten die Sharks auch mal müde werden,“ so Isabel Gregor, die mit 22 Punkten zur Topscorerin der Gastgeberinnen avancierte. Bei Würzburg, die am Mittwoch noch das Pokalspiel in Jena hatten und nur mit 8 Spielerinnen angereist waren (Timoschenko fiel kurzfristig krankheitsbedingt aus) merkte man dann vor allem im letzten Viertel den Kräfteverschleiß an. Als sich Maja Wahl auch noch ihr 5. Foul abholte und Elza Bierina 4 Punkte in Folge zum 61:57 machte 1:30 vor dem Ende, da standen die Zuschauer alle auf und erhöhten noch einmal die Lautstärke in der Halle. „Die haben uns einfach nach vorne gepusht, das war unglaublich,“ so Tosca Steinhoff. Paula Wenemoser verkürzte 33 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 61:59 – Auszeit Falcons und 20 Sekunden später ein blitzsauberer Dreier von Meghan Kenefick zum 64:59. Auszeit Würzburg – noch 8 Sekunden zu spielen. Die Falcons klauen den Ball und Meghan Kenefick verwandelt ihren Layup zum 66:59 Sieg.
Diszipliniert gespielt
„Das Team hat die Nerven behalten und sehr diszipliniert am Ende gespielt. Die Unterstützung der Fans war fantastisch. Dass wir weiter ungeschlagen sind liegt vor allem erneut an einem geschlossen starken Vortrag des gesamten Teams,“ so Coach Brown, der sich erneut auf seine Regisseurin Isabel Gregor verlassen konnte. Mit 22 Punkten und einer 100% Friwurfquote, 8 Rebounds und 4 Asists sowie einer Effektivität von 30 einen Sahnetag erwischte. Meghan Kenefick, die leicht angeschlagen war, erzielte 15 Punkte bei 6 Rebounds und Claire Signatovich (war Mittwoch im Training noch umgeknickt) erzielte mit 12 Punkten und 17 Rebounds ein Double Double.
Bei den Sharks scorten Paula Wenemoser mit 22 Pkt. (und 8 Rebounds) sowie Mia Wiegand (12 Pkt) zweitstellig.
Jetzt stehen noch 2 Spiele vor der Weihnachtspause aus. Am kommenden Sonntag geht es nach Leimen bevor am SA 20.12. das letzte Heimspiel des Jahres im Falcons Nest stattfindet.













Mit einem Sieg kamen unsere Damen aus Wasserburg zurück. Auch ohne Headcoach Jay Brown, der krankheitsbedingt zuhause bleiben mußte, startete unser Team gut in das Spiel und gaben die Fhrung von Beginn an nicht ab. Vor allem das dritte Viertel war besonders gut. Angeführt von Isabel Gregor, die nach ihrer Fußverletzung wieder fit war und einer gut aufgelegten Jule Seegräber, die 4 ihrer 8 Dreier im gegnerischen Korb versenkte, hielten die Falcons das Tempo oben und ließen nichts anbrennen. Damit bleibt unser Team weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze der Gruppe Süd.
Am kommenden Samstag kommt es dann zum Spitzenspiel – die Qool Sharks aus Würzburg, aktuell Tabellenplatz 2, sind zu Gast. Das wird mit Sicherheit spannend – also kommt alle in die Halle!!!!

Zuschauerrekord in der Ballsporthalle – mehr als 200 Fans sahen ein hochklassiges Spiel zweier Teams, die von der ersten Minute an ein wahnsinniges Tempo auf das Parkett legten und die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen rissen.
Beide Teams schenkten sich nichts. Nach 10 Sekunden netzte Alina Dötsch für 2 Punkte ein, beantwortet von Claire Signatovich. Dann ein Dreier von Alina Kraus, beantwortet von Meghan Kenefick. 2 Punkte Dötsch, 2 Punkte Seegräber, die für die verletzte Isabel Gregor erneut in die Startformation gerückt war. Nach einem weiteren Korb der Mainzerinnen durch ihre Topscorerin Taylor Golembiewski nahmen die Falcons Coaches eine Auszeit, um die Verteidigung neu zu justieren. Das muntere Körbeschießen ging weiter, allerdings mit etwas besserer Quote für die Falcons, Jule Seegräbers zwei Dreier innerhalb einer Minute brachte eine 20:11 Führung in der 5. Minute und eine Auszeit vom ASC. Jordan Barron versenkt einen Dreier, Charlotte Kribel handelt sich innerhalb einer Minute 2 Fouls ein, doch die Falcons ziehen keinen großen Nutzen aus den Freiwürfen – nur 1 von 4 geht durch die Reuse, dafür netzt Dilara Özdemir einen Dreier ein und bringt ihr Team auf 4 Punkte wieder heran – Pausenstand 21:17. Das erste Viertel hatte es wirklich in sich.
Beste Stimmung in der Halle
Der Start in das zweite Viertel ähnlich wie im ersten – die Fans feuerten permanent ihre Farben an und die Stimmung in der Halle war überragend. Auf dem Feld ging das muntere Körbewerfen weiter, wobei auch die Reboundarbeit von Elza Bierina (10 Rebounds) und Claire Signatovich (14 Rebounds) nicht unerwähnt bleiben soll. Beide arbeiteten vor allem auch am offensiven Brett sehr gut und verhalfen den Falcons oft zu zweiten Chancen. Beim Stand von 31:19 nahm der ASC eine weitere Auszeit, erneut trifft Jordan Barron einen Dreier, Tosca Steinhoff verwandelt ihre beiden Freiwürfe genauso wie Alina Kraus. Dreier Elza Bierina, und 2 Punkte jeweils von Barron und Kriebel – Auszeit Falcons (36:28). Zwei weitere Punkte von Meghan Kenefick, die sehr umsichtig auf dem Feld agierte und die Führung lag bei 38:28, was auch der Pausenstand war.
„Unsere Aufgabe war es, vor allem die Schützen Kriebel, Özdemir und Golembiewski gut im Griff zu haben, was uns in der ersten Halbzeit auch ganz ordentlich gelungen ist. Wir haben die Drei bei 9 Punkten gehalten,“ so Tosca Steinhoff nach dem Spiel. „Uns war aber auch klar, dass Golembiewski in der 2. Hälfte mit Sicherheit aufdrehen würde.“ Und so war es auch. Mit 20 Punkten in der 2. Halbzeit hielt Golembiewski den ASC im Rennen, und das obwohl sie richtig stark von Jerrine Steinhoff verteidigt wurde. „Gefühlt hat sie jeden Wurf getroffen, obwohl ich ihr auf den Füßen gestanden bin,“ so Jerrine Steinhoff, die trotzdem ein großes Lob für ihre Verteidigungsarbeit erhielt. Das 3. Viertel geht mit 18:11 an die Falcons, die vor allem in Elza Bierina und Tosca Steinhoff ihre treibenden Kräfte hatten. Mit 56:39 ging es in den letzten Abschnitt.
Standing Ovations für beide Teams
Und auch hier ging es spannend weiter, das Tempo blieb weiter hoch, der ASC läßt sich nicht abschütteln, das Niveau in diesem Spiel ist weiterhin unheimlich hoch – sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauer. Golembiewski bringt ihr Team bis auf 9 Punkte heran (37. Minute), doch Meghan Kenefick und Jule Seegräber versenken drei sehr gut herausgespielte Dreier im Korb der Mainzerinnen zum 74:56. Jordan Barron und Alina Dötsch können mit ihren Punkten das Ergebnis noch ein wenig korregieren, die Falcons gewinnen 74:60 und beide Teams erhalten Standig Ovations für ihre Performance – beste Werbung für den Frauenbasketball!
Top Scorer Falcons: Elza Bierina (18 Pkt,/2 Dreier/10 Reb.), Jule Seegräber (14/4/1), Tosca Steinhoff (17/0/5), Meghan Kenefick (16/2/7)
Top Scorer ASC Mainz: Taylor Golembiewski (22//1/4), Jordan Barron (16/2/4)
Am kommenden Wochenende ist für spielfrei (Nationalmannschaftsfenster), danch geht es für die Falcons am 29.11. nach Wasserburg.
Mit dem 54:79 Sieg über die Dillingen Diamonds holen sich die Falcons den 6. Sieg in Folge.
Schon im Pokal Runde 2 trafen die Falcons auf die Diamonds, da hatten diese allerdings noch keine Spielerlaubnis für ihre beiden Übersee Profis. Am Samstag war das Team komplett und hatte zusätzlich auch noch Fee Zimmermann wieder in den Reihen. Doch die jungen Falcons ließen sich davon nicht irritieren, auch nicht von den zwei Dreiern, die Riley Hayes recht zügig im Korb der Falcons versenkte. Danach wurde noch ein wenig agressiver verteidigt und die Diamonds bei 14 Punkten gegenüber 23 der Bad Homburgerinnen gehalten. Wobei sich da schon die Ausgeglichenheit und Tiefe des Kaders der Falcons zeigte, bei denen schon im ersten Viertel sechs Spielerinnnen punkteten, bei Dillingen waren es nur drei.
Im zweiten Abschnitt war dann ein klein wenig der Wurm drin, die Abschlüsse wurden – obwohl schön herausgespielt – zu unkonzentriert genommen und daneben gesetzt. „Da haben wir uns selber das Leben schwer gemacht,“ so Tosca Steinhoff. Und auch die Turnoverrate war den Coaches zu hoch. Das Viertel ging verdient mit 16:15 an die Gastgeberinnen. Halbzeitstand 30:38 für die Bad Homburgerinnen.
Nach der Halbzeitpause netzte Myriell Platte-Behnke für Dillingen gleich nach 10 Sekunden ein, doch ein Dreier von Jule Seegräber, ein schöner Mitteldistanzwurf von Meghan Kenefick, ein Dreier von Elza Bierina und zwei Punkte am Brett von Claire Signatovich sorgten für einen 10:0 Run der Gäste und schraubte die Führung auf 16 Punkte. Gleich 7 Falcons punkteten in diesem Viertel, das auch mit 12:27 an die Bad Homburgerinnen ging. (42:65).
Im letzten Abschnitt dann konnten auch die Rookies im Team ganz viel Zeit auf dem Feld verbringen und Erfahrung sammeln. Jule Seegräber netzte ihren 4. Dreier ein und die verletzungsbedingt aussetzende Isabel Gregor bejubelte mit ihrem Team den nächsten Sieg. „Auch ohne unsere etatmäßige Aufbauspielerin hat das Team heute im Kollektiv diesen Sieg geholt, ich bin sehr stoz auf die Mädels, “ so Coach Brown nach dem Spiel, in dem Claire Signatovich ein Double Double (10 Punkte/14 Rebounds) auflegte.
Topscorer Falcons: Elza Bierina (16 Pkt./4 Dreier/7 Reb.), Jule Seegräber (14/4/2), Claire Signatovich (10/14), Meghan Kenefick (13/6 Reb./ 6 Ass.)
Weiter gehts am kommenden Sonntag, 16.11. um 16:30 Uhr gegen den ASC Mainz.

Nach 40 Spielminuten hatten die BasCats Heidelberg 41 Punkte auf ihrer Seite der Anzeigetafel stehen – mehr ließen die Falcons in dieser Begegnung nicht zu. Und holten sich mit 61:41 den fünften Sieg der Saison vor rund 200 begeisterten Zuschauern.
Reaktion aus der Pokalniederlage
Die Niederlage im Pokal am vergangenen Wochenende war ausschlaggebend für diese Leistung, denn die Coaches hatten klare Worte im Mannschaftstraining am Dienstag gewählt. „Wir waren enttäuscht und haben eine Reaktion gefordert.“ Und die kam dann auch und äußerte sich in einer aggressiven wie auch temporeichen Verteidigung, die den ballführenden Spielerinnen aus Heidelberg kaum Luft zum Atmen ließ. Aufmerksam und mit schnellen Händen erzielten die Falcons 12 Steals, zeigten ein sehr gutes Zusammenspiel, was sich in 23 Assists äußerte und erlaubten sich selber nur 11 Turnover. Deutlich verbesserte Zahlen also im Vergleich zum Pokalspiel. Aufgrund der Defensivleistung fiel die eigene Trefferquote nicht so sehr ins Gewicht. „Wenn man hart verteidigt, kann man das kompensieren,“ so Coach Brown. Heidelberg lag nur in der Anfangsphase vorne, hielt die Partie bis zur ersten Viertelpause mit 16:14 noch offen.
Falcons Motor auf Hochtouren
Danach lief der Falcons Motor auf Hochtouren und auf Heidelberger Seite gab es einige Ansagen von Coach Spandauw, der mit seinem Team sichtlich nicht zufrieden war und dies auch lautstark äußerte. Doch die Falcons ließen sich davon nicht beirren, begeisterten die Zuschauer weiter mit schnellem Spiel und harter Verteidigung – ließen im 3. Spielabschnitt nur 4 Punkte von den BasCats zu und schraubten den Vorsprung auf 45:28. Es war nicht so, dass die BasCats schlecht gespielt hätten, aber irgendwie wollten es die Falcons in fast jeder Situation gefühlt mehr. „Wenn man mal in so einem Defense Flow drin ist, dann zieht man das auch 40 Minuten durch,“ so Tosca Steinhoff. Und dann kann man auch über eine mittelmäßige Wurfquote hinwegsehen. Nur 6 von 24 Drei-Punkte Würfen fanden ihr Ziel, 9 von 15 Freiwürfen ist auch nicht gerade der Standard. „Aber so lange wir den Gegner so unter Druck setzen können, geht das in Ordnung,“ so Steinhoff, die sich zusammen mit ihren Kolleginnen vor allem auch über die tolle Stimmung in der Halle freute. „Die Fans haben jede Aktion lautstark bejubelt und standen sogar die letzte Minute auf. Das war wirklich ein tolles Gefühl.“
Während bei den Falcons drei Spielerinnen zweistellig punkten konnten, war es bei den BasCats diesmal nur Melanie Hoyt (11 Punkte). Claire Signatovich schrammte mit 16 Punkten und 9 Rebounds knapp an einem Double Double vorbei. „Wir haben heute einfach keine guten Würfe des Gegners zugelassen,“ so ein zufriedener Coach Brown nach dem Spiel.
Top Scorer Falcons:
Isabel Gregor (12 Punkte/2 Dreier), Claire Signatovich (16 Pkt./9 Reb.), Meghan Kenefick ( 14/1)
Top Scorer Heidelberg:
Melanie Hoyt (11 Punkte/10 Reb.)
Das wahr nix. Oder es mit den Worten von Coach Brown zusammenzufassen: „Das war die mit Abstand schlechteste Leistung seit langem.“
Unter Normalmaß
In einer zu Beginn engen Partie fanden die Falcons nie ihren Rhythmus, verloren immer öfter den Faden und dann auch den Ball und überließen am Ende den Würzburgerinnen den Sieg und damit den Einzug ins Achtelfinale des DBBL Pokals. Neben einer schlechten Trefferquote aus der Distanz wollte es auch aus der Nah- und Mitteldistanz nicht so richtig klappen und auch die Freiwurfquote war deutlich unter dem Normalmaß. Zwar gingen Meghan Kenefick und Isabel Gregor angeschlagen in die Partie, aber insgesamt zeigte keine einzige Falcons Spielerin Normalmaß. So kann man kein Spiel gewinnen und daher geht der Sieg verdientermaßen an die Sharks, die sich in einen regelrechten Rausch spielten, bei dem ihnen am Ende fast alles gelang.
Glückwunsch zu einer sehr guten Leistung und dem Einzug in das Achtelfinale. Mit dieser Performance können die Qool Sharks Würzburg auch den nächsten Gegnern bzw. dem ein oder anderen Erstligisten Paroli bieten.
Vorbereitung auf Heidelberg
Für die Bad Homburgerinnen heißt es jetzt Mund abputzen und weiter machen, denn der nächste schwere Brocken steht vor der Tür. Am Sonntag empfangen die Falcons die BasCats USC Heidelberg unter der Leitung von Rene Spandauw. Der USC steht mit einer Niederlage (gegen Würzburg) und drei Siegen an dritter Stelle der Tabelle. Daher werden in der Trainingswoche neben Videoanalyse und Wurftraining auch einige Anpassungen an das Spiel der Falcons erfolgen.
Reaktion und Doppelspieltag
Coach Brown erwartet eine entsprechende Reaktion auf diese Niederlage. Die Begegnung findet am Sonntag, 2.11.25 um 16:30 Uhr statt, es gibt wieder einen Doppelspieltag mit der WNBL (13:30 Uhr Sprungball), die nach ihrem gestrigen Erfolg in Bonn den Post SV Nürnberg erwarten. Das Spiel gegen Heidelberg startet dann um 16:30 Uhr in gewohnter Halle am Niederstedter Weg 2.
Falcons setzen sich in der Verlängerung gegen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets durch
Das war knapp – Sekunden vor dem Ende der Begegnung zwischen den Falcons und den Bambergerinnen lag das Heimteam noch zurück, rettete sich in die Verlängerung und hatte dort mit 9:1 den längeren Atem.
Doch von Anfang an: die Falcons starteten in ihrer Heimhalle vor voller Tribüne wieder mit richtig viel Elan und gutem Rhythmus. Nach 5 Minuten stand es bereits 11:3. Doch Samuel Glosers Team kann besser in Tritt und hielt gut dagegen, trotzdem schafften es die Gastgeberinnen, mit einem 10 Punkte Vorsprung in die erste Pause zu gehen (24:14)
Dann kam die Zeit von Hailey van Roekel und Faith Alston, die beiden Guard glänzten durch tolle Würfe und brachten die Falcons Verteidigung ein ums andere Mal ins Wanken. Während bei Bamberg die Würfe fielen, häuften sich die Fehlwürfe bei den Falcons und die Gäste kamen zur Halbzeit auf 40:36 heran.
Im dritten Abschnitt scorten zwar die Falcons zuerst, doch ein 7:0 Lauf der Gäste drehte das Spiel und zwang Coach Brown zur Auszeit. Viel half es nicht, beide Teams wechselten sich mit den Scoren ab, wobei die Falcons nach wie vor mit ihrer trefferquote haderten. Kurz vor dem Ende des Viertels sorgte ein Dreier von Sarah Spiegel für eine knappe Führung der Gäste (53:54).
Im letzten Abschnitt legte das Gloser Team erst einmal nach und erhöhte die Führung in der 34. Minute auf 53:58. Jetzt war richtig Feuer in der Partie, was auch die Zuschauer merkten und ihr Team noch mehr unterstützten. Auf dem Feld wechselten sich die Scorer ab – Tosca Steinhoff mit 2 Punkten für die Falcons, Josephine Abbot mit 2 Punten für Bamberg. 2 Freiwürfe für Elza Bierina und ein Korbleger durch Isabel Gregor brachten die Falcons wieder auf 1 Punkt heran – Auszeit Bamberg. Zwei Dreier durch Hailey Roeckel brachte denBambergerinnen 3 Minuten vor dem Ende sogar einen 7 Punkte Vorsprung. Auszeit Falcons. Claire Signatovich setzt sich unter dem Korb durch für 2 Punkte, Jerrine Steinhoff wird beim Dreier gefoult und verwandelt nur 1 Freiwurf, doch Signatovich ist erneut zur Stelle und legt mit 2 Punkten nach. Noch 1:35 zu spielen und nur noch 2 tief – Auszeit Bamberg. Die Falcons stören den Angriff der Gäste, Jule Seegräber stielt den Ball und bedient Elza Bierina, die mit ihrem Korbleger 23 Sekunden vor Ende den Ausgleich zum 66:66 erzielt. Die Halle steht Kopf, keinen hält es mehr auf den Stühlen. Wieder verteidigen die Falcons den Bamberger Angriff und Coach Glaser nicht noch seine letzte Auszeit 5 Sekunden vor Schluss. Doch das Play wird von den Falcons gut verteidigt und der letzte Wurf ereeicht nicht sein Ziel – Verlängerung.
In die starten die Falcons gleich mit zwei Korblegern von Isabel Gregor und erhöhen auf 70:66, Faith Alston verwandelt nach einem Foul nur 1 Freiwurf, die Falcons schnapen sich den Rebound und spielen geduldig ihren nächsten Angriff aus, der mit einem blitzsauberen Dreier von Jerrine Steinhoff erfolgreich abgeschlossen wird. 73:67 bei 1:24 auf der Uhr. Spiel gedreht, Bamberg versucht es noch mit Fouls, doch Gregor zeigt sich nervenstark an der Linie. Auch der nächste Bamberger Angriff wird wieder sehr gut verteidigt und der Sieg geht am Ende mit 75:67 an die Bad Homburgerinnen.
Coach Brown nach dem Spiel:
„Das war eine mentale Glanzleistung meiner Mannschaft, die sich wieder zurück gearbeitet und in der Verlängerung dann mit einer fantastischen Teamleistung noch den Sieg geholt hat. Vor allem freut mich auch der erfolgreiche Einsatz von Jule Seegräber, die nach ihrer langen Verletzungspause erstmals für uns aufgelaufen ist und gleich so ein tolles Spiel gemacht hat.“
Seegräber Comeback nach 11 Monaten Verletzungspause
Jule Seegräber stand erstmalig nach Ihrer Knieverletzung wieder auf dem Parkett und zeigte trotz der langen Pause gleich, wie wertvoll sie für ihr neues Team ist. Wirkte sie zu Beginn noch ein wenig verhalten, so legte sich das minütlich. Am Ende bekam sie das Lächeln gar nicht mehr aus ihrem Gesicht. Bei einer Spielzeit von 34 Minuten und 10 Punkten (davon 2 erfolgreiche Dreier) ist das auch kein Wunder.
Falcons Bad Homburg vs. Medikamente per Klick Bamberg Baskets 75:67 n. V.
( 24:14 – 16:22 – 13:18 – 13:12 – 9:1 )
Falcons Bad Homburg: E. Bierina 15, L.Sandner, I. Gegor 14 (11 Assists, 6 Steals), J. Seegräber 10, T. Steinhoff 4, Soth 0, J. Steinhoff 10, C. Signatovich 16 (15 Rebounds, 3 Blocks), G. Seeliger, I. Oberhag 0, M. Crnjac 0, M. Kenefick 6
Medikamente per Klick Bamberg Baskets: Rettinger 0, Köhler 0, van Roeckel 20 (3 Steals), Sachnovski 4, Alston 19 (6 Assists), Spiegel 5, Kurzendorfer, Mendl 2, Tweedie 6 (11 Rebounds), Zeis 2, Abbott 4, Rosiwal 5
Einen guten Start erwischten die Falcons in Jena. Von Beginn an mit viel Druck und Energie drückten sie dem Gegner ihr Spiel auf. Intensive Verteidigung und eine gute Trefferquote taten ihr Übriges und so stand recht schnell eine schon recht frühe deutliche Führung auf der Anzeigetafel. Einzig Jenas Centerin Miscenko stemmte sich dagegen, sie alleine erzielte die 7 Punkte im ersten Viertel für die Vimodrom Baskets aus Jena. Viertelergebnis war 7:20 für die Falcons, die wieder sehr teamdienlich spielten und damit die gegnerische Verteidigung ein ums andere Mal ausspielten. Auf Falcons Seite punkteten Claire Signatovich (7 Punkte), Meghan Kenefick (6 Pkt.), Isabel Gregor (4 Pkt.) und Tosca Steinhoff (3 Pkt.)
Auch im 2. Viertel ein ähnliches Bild, diesmal war es Cianna Gloster, die für Jena das Heft in die Hand nahm und 6 Punkte beisteuerte. Doch wieder war bei den Falcons Teamplay angesagt, Elza Bierina reihte sich trotz Fingerverletzung mit 4 Punkten in die Scorerliste ein, Unterstützung erhielt sie von Meghan Kenefick (7 Punkt.) sowie Gregor, Steinhoff und Heubel. Die junge Inga Oberhag packte in der Verteidigung ein ums andere Mal gut zu und stielte gleich mehrfach den Ball, was zu schönen Fastbreak Punkten für die Falcons sorgte. Gleichzeitig hielt die Falcons Defense Miscenko in Schach und hielt sie bei nur 2 Punkten. Mit 12:21 ging auch dieses Viertel an die Falcons, die damit zur Halbzeit eine 22 Punkte Führung innehatten.
Nach der Halbzeitpause wurde das Spiel ausgeglichener, vor allem weil Jena wieder verstärkt über Miscenko spielte, die am Ende mit 32 Punkten und 14 Rebounds zur Topscorerin avancierte. „Da haben wir in der Verteidigung einfach zu lasch agiert, haben zuwenig dagegen gehalten und Jena zu viele 2. Chancen gegeben,“ so Isabel Gregor, die am Ende mit 18 Punkten zweitbeste Scorerin der Falcons war. Mit 26:23 ging das Viertel an Jena, die damit mehr Punkte machten als in viertel 1 und 2 zusammen. Bei 45:64 hatten die Falcons immer noch 19 Punkte Vorsprung.
Zu Beginn des vierten Viertels dann ein munterer Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Beim 49:71 betrug der Falcons Vorsprung sogar 22 Punkte, doch Jena blieb dran und hatte in Marta Miscenko eine verlässliche Scorerin. Sie alleine machte 12 Punkte, dazu noch Cianna Gloster mit 8 Punkten. Auf Falcons Seite steuerten Isabel Gregor 7 Punkte und Jerrine Steinhoff 5 Punkte bei. Jena holte durch die Überlegenheit unter dem Korb auf, aber auch weil die Falcons die letzten vier Minuten einfach zu ungeduldig agierten, statt wie zuvor die Angriffe auszuspielen und auf einen gut herausgespielten Wurf zu gehen. „Da haben wir uns am Ende das Leben selber schwer gemacht,“ so Gregor. „Vorne nichts getroffen und nach hinten zu langsam gearbeitet. Wir haben uns ein wenig auf dem Vorsprung ausgeruht.“ Am Ende stand dann ein 69:80 Erfolg für die Falcon auf der Anzeigetafel und somit der dritte Saisonsieg, womit die Bad Homburgerinnen hinter Heidelberg auf dem 2. Tabellenplatz stehen.
Top-Scorer Jena: Marta Miscenko (32 Punkte, 12 Rebounds), Gianna Gloster (17 Punkte, 14 Rebounds)
Top Scorer Falcons: Meghan Kenefick (19 Pkt., 7 Rebounds), Isabel Gregor (17 Pkt., 7 Rebounds), Tosca Steinhoff (13 Pkt.)